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Neuer Smart mit verändertem Lack
Reparaturlackierung beim Smart jetzt der anderer Marken angenähert.
Unter Nr. 23/2001 veröffentlichte das AZT eine technische Mitteilung zur Lackierung des Smart, Tridionzelle (Metallrahmen) und Kunststoffteile. Demzufolge werden seit Januar 2001 die Tridionzellen des Smart und des Smart-Cabriolet in Silber Zweischicht- bzw. Schwarz-Uni Einschichtlackierung ausgeliefert. Die im Allianz Zentrum für Technik durchgeführten Lackierversuche (Raparaturlackierung, beilackieren) haben gezeigt, dass bei den mit diesen Beschichtungen ausgelieferten Tridionzellen alle gängigen Lackierverfahren problemlos durchzuführen sind.
Es können somit alle einzelnen Positionen des Seitenrahmens mit den jeweiligen Lackstufen nach AZT-Schwacke kalkuliert werden, so die Untersuchung. Angrenzende Teile können bei Bedarf beilackiert und beipoliert werden. Im Kalkulationssystem muss bei den noch am Markt befindlichen Fahrzeugen mit Ein-Schicht-Anthrazit-Lackierung weiterhin die Position mit dem Zusatz "SR" verwendet werden. Zur Vereinfachung der Kalkulation dieser Schäden werden die Kalkulationsunterlagen von AZT-Schwacke die Positionen für die einzelnen Teile des Seitenrahmens (Einstieg, Seitenwand, Dach seitlich, A-Säule) überarbeitet. Fällt beispielsweise der Austausch eines Einstieges an, muss der Wert für den Einstieg mit der Ergänzung "SR" verwendet werden. In dieser Position ist der Rest des Seitenrahmens bereits als Oberflächenlackierung enthalten.
Es müssen also keine zusätzlichen Werte berücksichtigt werden . Neben dem Stahlrahmen werden bei den Fahrzeugen von MCC Smart auch Kunststoffverplankungen verbaut. Derzeit gebe es keine Freigabe des Smart-Herstellers MCC für die Reparatur an diesen Kunststoffteilen. Lediglich leichte Kratzer und Transportschäden im Klarlack dürfen repariert werden. Zu Kalkulieren seien diese Schäden nach AZT-Schwacke mit dem jeweiligen Wert für Oberflächenlackierungen (Stufe 2). Bei den marmorierten Teilen sei eine Reparatur nicht möglich, da der Effekt auf der Kunstoffoberfläche durch ein besonderes Druckverfahren erzeugt werde, dass handwerklich nicht reproduzierbar sei. Bei den Kunststoffteilen ist der Austausch meist billiger als eine Reparatur. Die Austauschteile sind dann bereits fertig lackiert beziehungsweise bedruckt und müssen nur noch montiert werden.


