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Eine Woche vor den hessischen Schulferien war es auch dieses Jahr wieder soweit: In den frühen Sonntagmorgenstunden fuhr der Bus vor dem Haus des Handwerks in Frankfurt vor, um die Teilnehmer der „Brebbia-Fahrt“ samt Maler-Werkzeug und allerlei Material aufzuladen. Mit von der Partie waren neben Auszubildenden aus hessischen ausgezeichneten Ausbildungsbetrieben auch Kolleginnen und Kollegen aus Schleswig Holstein, die sogar schon einen Tag früher die Reise angetreten hatten, um pünktlich mit starten zu können. Als Begleiter für das junge Malerteam fungierten auch in diesem Jahr wieder Melanie Schwalm vom LIV Hessen und ihr „nordischer“ Kollege Peter Rumohr nebst Gattin .
Bei bestem Wetter und mit guter Laune verflogen die Anreisestunden zum Lago Maggiore (fast) wie im Flug, um bei der Ankunft sofort bestens mit einem gemeinsamen Abendessen von den Betreuern des Jugendferiendorfes in Brebbia versorgt zu werden. Montags wurde dann auch sogleich die Projektarbeit gestartet: Ein Treppenhaus und der Gemeinschaftsraum eines Gästepavillons sollten neu gestaltet werden. Neben übliche Malerarbeiten, die für die meisten Azubis des zumeist 1. und 2. Lehrjahres ja keine besondere Herausforderung darstellen sollten, war besonders gefragt, den zu renovierenden Objekten eine eigens erdachte besondere Gestaltung zukommen zu lassen. Die Azubis mischten sich in zwei Gruppen und hatten auch sofort allerlei Ideen zu diesen Aufgaben. So war man sich für den Pavillon sofort -anscheinend nicht zuletzt sicherlich wegen des passenden Wetters- einig, eine „Strandgestaltung mit Palmen“ müsse sein, während das bisher äußerst öde Treppenhaus mit Marmor und Efeuranken mehr her machen sollte.

Gesagt getan: In wirklich kürzester Zeit wuchsen Palmen und Ranken, entstanden steinige Fenstereinrahmungen und Hinweisschilder zum Strand. Jede Malerin und jeder Maler fand sein eigenes befriedigendes Betätigungsfeld und das Ergebnis freute auch wieder ganz besonders Frau Kaminsky, die Leiterin des Jugendwerkes Brebbia. Besonderes persönliches Lob erhielten wir diesmal vom ebenfalls anwesenden Haus- und Hof-Pfarrer Herrn Wieland und dem Weihbischoff Dr. Neymeyr aus Mainz. Der gute Draht nach Oben sorgte dann auch vielleicht erst recht für super Wetter für die Tage des Vergnügens. So ging es mit dem Bus noch ein bisschen weiter hinein nach Italien: nach Genua mit Aquarienbesuch und Hafenrundfahrt und natürlich auch ein bisschen Stadtbummel. Es wurde außerdem ein netter bunter Markt in einem benachbarten Städtchen bewandert und eine See- und Seh- Rundfahrt mit dem Boot auf dem Lago Maggiore gemacht. Dabei wurden auch Eindrücke vergangener Malepochen wie Fresken eines Klosters zu Teil oder herrschaftliche Bauten des Barock oder der Belle Epoche auf den Inseln und den Ufern des Sees.

Alles in allem kann man auf jedem Fall wieder von einer sehr gelungen Veranstaltung für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen sprechen, die auch hervorragend die Zusammenarbeit der ausgezeichneten Ausbildungsbetriebe verschiedener Regionen unterstützt hat. Denn es ist gut, wenn auch Kontakte über die eigene Berufsschule hinaus gehen und man sich über die Ausbildung im Allgemeinen einmal austauschen kann. Das schätzen ja nicht nur „erwachsene Berufskollegen“ auf überregionalen Weiterbildungen oder Infoveranstaltungen. Und sicherlich geht die Fahrt auch als ein Highlight Ihrer Ausbildungszeit den teilgenommenen Jugendlichen in ihre Erinnerungen ein. Bis zum nächsten Jahr in Brebbia! Übrigens finden bei den Kollegen im hohen Norden regelmäßig äußerst interessante Lehrlingsbaustellen statt, die ebenfalls zum überregionalen Austausch auch den hessischen ausgezeichneten Azubis offen stehen. Infos darüber gerne bei Melanie Schwalm oder
Simon Isser vom Verband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz Hessen.
Mehr Informationen zur
Aktionsgemeinschaft Ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe finden Sie
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