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Hirtenbrief


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Advent, Advent… zwei „Licht´lein“ brennen, es ist also der zweite Adventssonntag als ich mich zum Verfassen dieser Zeilen an den Schreibtisch setze; und in diesem Jahr auch: Warten auf den Nikolaus! Mein Enkelsohn Jakob kann es kaum noch aushalten vor Spannung, was dieser Mann im roten Mantel alles zu sagen hat, und vor allem – welche Überraschungen er aus dem Sack ziehen wird.

Gespannt waren wir Maler ja auch am Anfang diesen Jahres, welche Überraschungen das „Krisenjahr“ bringen würde. Kommentar eines Kollegen: „Wenn das die Krise ist, kann es von mir aus jedes Jahr so sein!“ Trotz übervollen Auftragsbüchern in der zweiten Jahreshälfte, wird sich im Jahresmittel das Ergebnis „unter dem Strich“ jedoch nicht wesentlich von denen der Vorjahre unterscheiden. Daran wird sich voraussichtlich auch 2010, trotz Konjunkturpaketen, nicht viel  ändern. Die Ausschreibungen aus dem Konjunkturpaket 2 machen uns zwar „wunde Finger“, aber das Preisgefüge der Submissionsergebnisse schmerzt noch mehr. „Lieber Nikolaus, kannst Du nicht mal diesen Kollegen ein wenig mit der Rute drohen?“

Angesichts der Kreditklemme - ich würde den Begriff zum (Un)-Wort des Jahres wählen -  ist dieses Verhalten unverständlich, reißt es doch letztlich immer mehr Löcher in die Eigenkapitaldecke.

Mehr Hoffnung als dass sich da was ändern könnte, setze ich in die Image-Kampagne des Gesamthandwerks, die Anfang des Jahres anläuft. Wenn von uns allen mitgetragen, wird sie das Ansehen des Handwerks in der Öffentlichkeit und die Gewichtung in der Politik sehr positiv beeinflussen, und hoffentlich den „Stolz der Handwerker“ auf ihre Gewerke und ihre Organisation bestärken.

Stolz bin ich als Landesinnungsmeister von Hessen, dass wir als Verband, im Rahmen

unserer Möglichkeiten, wieder eine ganze Menge für unsere Betriebe leisten konnten.

Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei den Ausschussmitgliedern und beim Vorstand des Landesverbandes.

Aber auch bei den Obermeistern unserer Innungen, denen es gelingt Innungsarbeit so interessant zu gestalten, dass Sie, unsere Mitgliedbetriebe, gerne dabei sind und Ihre Interessen gut vertreten wissen.

Unseren Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle - und auch denen die außerhalb des Büros in Sachen Weiterbildung für uns tätig sind - herzlichen Dank für die gute Leistung und Zusammenarbeit, verbunden mit den besten Wünschen für Gesundheit und Lebensglück.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Allen:

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten, zuversichtlichen Start in das zweite  Jahrzehnt des neuen Jahrtausends!

Ihr LIM

Klaus Pitz

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