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Betriebliche Altersvorsorge - gute Chancen für Beitragsfreiheit bei Entgeltumwandlung
Maler-Lackierer Rente bleibt attraktiv für Betriebe und Beschäftigte
Bundesarbeitsminister Müntefering hat angekündigt, die Beitragsfreiheit bei der Entgeltumwandlung über das Jahr 2008 hinaus fortzusetzen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll noch in diesem Jahr in den Bundestag eingebracht werden. Aus der CDU/CSU ist ebenso Zustimmung signalisiert worden, so dass sich eine breite parlamentarische Mehrheit abzeichnet.
Nach der geltenden Gesetzeslage wäre die Sozialversicherungsfreiheit bei der Umwandlung von Lohn in Beiträge zur Altersvorsorge Ende 2008 ausgelaufen. Ohne diese Beitragsfreiheit hätte sich die Entgeltumwandlung um ca. 40% Prozent verteuert. Ursprünglich wollte das Bundesarbeitsministerium keine Anschlussregelung treffen.
Nach massiven Protesten und einer umfänglichen Lobbyarbeit von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften, u.a. auch vom Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, kam es nunmehr zum Meinungsumschwung bei den politisch Verantwortlichen. "Die Argumente zur Erhaltung eines attraktiven Weges zur Finanzierung der Alterssicherung konnten überzeugen", so Hauptgeschäftsführer Werner Loch, in einer Reaktion auf die Ankündigung des Ministers.
Entgeltumwandlung senkt Lohnnebenkosten
Eine Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersversorgung ist eine arbeitnehmerfinanzierte Altersversorgung, bei der der Arbeitnehmer auf einen Teil seines Gehaltes zugunsten einer Alterversorgungszusage verzichtet. Bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung pro Jahr kann vom Entgelt umgewandelt werden. Für Betriebe und Beschäftigte ist die Steuer- und sozialversicherungsfreie Einzahlung der Beiträge besonders interessant. Die Lohnnebenkosten werden gesenkt. Mit dem Branchenmodell der Maler-Lackierer-Rente wurde ein spezielles Angebot mit vielen Vorteilen für das Maler-Lackiererhandwerk bei der Zusatzversorgungskasse (ZVK) geschaffen. U.a. wird auf den Abzug von Vertriebsprovisionen, wie ansonsten in der Versicherungswirtschaft üblich, verzichtet. Alle Beiträge kommen unmittelbar der Altersvorsorge zu Gute. Mehr Informationen gibt es
hier.


