Inhalt

Otto Kenzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)
Geförderte Arbeit gefährdet reguläre Arbeitsplätze
Das Handwerk macht seit Jahren schlechte Erfahrungen mit geförderter Arbeit, so ZDH-Präsident Otto Kentzler, gegenüber der Zeitung DIE WELT. Kentzler: „Sie gefährdet Arbeitsplätze und verhindert die Vermittlung in reguläre Beschäftigung.”
Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Ob es nun Arbeitspflicht oder „Soziale Arbeit” genannt wird - die öffentliche Förderung gefährdet Arbeitsplätze in Unternehmen und verhindert die Vermittlung in reguläre Beschäftigung.
Das Handwerk macht schon lange schlechte Erfahrungen mit der Billigkonkurrenz zum ersten Arbeitsmarkt: Wenn Kommunen Langzeitarbeitslose beispielsweise über Ein-Euro-Jobs zu Dumpingkonditionen für umfangreiche gewerbliche und handwerkliche Tätigkeiten einsetzen, verlieren in der Folge Handwerksbetriebe Aufträge und Arbeit.
Wir brauchen eine individuelle Betreuung von Langzeitarbeitslosen und mehr Anreize zur Aufnahme einer regulären Erwerbstätigkeit.”


