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Hundt und Kentzler: "Hände weg von noch mehr öffentlicher Beschäftigung"
In einer gemeinsamen Stellungnahme von BDA und ZDH kritisierten die Spitzenverbände der Wirtschaft die von Bundesminister Müntefering geplante Ausweitung der öffentlich geförderten Beschäftigung. Die neuen öffentlichen Beschäftigungsprogramme "Kommunal-Kombi" und "Jobperspektive" werden einen Flurschaden am Arbeitsmarkt hinterlassen. Sie verschlechtern die Arbeitsmarktchancen von Langzeitarbeitslosen und geringer Qualifizierten. Letztlich handelt es sich um nichts anderes als alte ABM im neuen Gewand verbunden mit den selben negativen Arbeitsmarkteffekten. Statt weniger wird es mit den zusätzlichen 200.000 künstlichen Arbeitsgelegenheiten mehr Arbeitslose geben, weil Arbeitsplätze im Mittelstand und im Handwerk verdrängt und Anreize, neue Arbeit anzunehmen, weiter abgebaut werden, erklärten die Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Dr. Dieter Hundt und Otto Kentzler.
Reformen notwendig - Beiträge Arbeitslosenversicherung senken
BDA und ZDH setzen sich gemeinsam dafür ein, Reformen für mehr Wachstum und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze insgesamt voranzubringen. Dazu gehört vor allem auch die Senkung der hohen Lohnzusatzkosten durch eine weitere Verringerung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung auf 3,2 Prozent.
Die gemeinsame Erklärung von BDA und ZDH steht zum Download bereit.


