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Jürgen Hinz neuer Präsident der UNIEP
Zum neuen Präsidenten der UNIEP (Union internationale de entrepreneurs de Peinture) wurde der Präsident des Hauptverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, Herr Jürgen Hinz gewählt.
In der Internationalen Malerunion UNIEP haben sich europaweit 14 nationale Verbände zusammengeschlossen, die jeweils die Interessen der Maler- und Lackiererbetriebe vertreten. Weitere drei Verbände aus osteuropäischen Staaten genießen Gaststatus.
Bereits seit mehreren Jahren gilt das Interesse von Jürgen Hinz europapolitischen Themenstellungen. So ist er unter anderem Mitglied in der European Policy Group (Gruppe für Unternehmensführung) die die zuständige EU-Komission berät. Präsident Jürgen Hinz wirkt auch bei der europäischen Normungsarnbeit für Farben und Lacke mit.
Als Stellvertreter steht ihm Herr Gerard Van der Weide, bisheriger Präsident der UNIEP, zukünftig als "Senior-Vice-President" beratend zur Verfügung.
Global denken in regionalen Märkten
Präsident Jürgen Hinz: "Ich freue mich über das Vertrauen, welches mir meine europäischen Kollegen gegeben haben. Wir müssen auch als Handwerk global denken, selbst dann, wenn wir unsere Aufträge lediglich regional vor Ort abwickeln. Die europäische Gesetzgebung beeinflußt zwischenzeitlich mit einer Vielzahl von Richtlinien unsere Märkte. Ein Beispiel hierfür ist die VOC-Deco-Paint-Richtlinie, mit neuen veränderten Anforderungen an die von uns zu verarbeitenden Produkte und auch die jüngste Diskussion um die Dienstleistungsrichtlinie."
Der aktuelle Stand zur Dienstleistungsrichtlinie, eine eigene Positionierung des europäischen Maler- und Lackiererhandwerks, waren der inhaltliche Schwerpunkt der UNIEP-Mitgliederversammlung. Die UNIEP-Mitglieder bereiten derzeit eigene Vorschläge vor, welche konkreten Hemmnisse bei der Ausführung von Maler- Lackierarbeiten in Europa wegfallen müssen.
Einigkeit bestand unter den Teilnehmern, dass mit der Dienstleistungsrichtlinie in keinster Weise Sozial- und Tarifbedingungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten ausgehöhlt werden dürften. Ein Sozialdumping müsse in jedem Fall verhindert werden.


