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Moderne KMU-Politik der Europäischen Union: UNIEP Präsident Jürgen Hinz trifft Industrie-Kommissar Verheugen
Interessenvertreter zahlreicher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) haben zur KMU-Stakeholder Konferenz getroffen. Unter dem Titel "Zwei Jahre moderner KMU-Politik: was haben wir erreicht?" präsentierte Günter Verheugen, zuständiger Industrie-Kommissar und Vizepräsident der Kommission der Europäischen Union (EU), den Halbzeitbericht über die bisher erzielten Fortschritte. Anschließend hörte er sich die Vorschläge der versammelten Wirtschafts- und Regierungsvertreter an. Verheugen sagte, das 2005 eingeführte Prinzip des "Think small first" habe sich bewährt: "Mit der Verfolgung dieser Maßgabe haben wir ein besseres geschäftliches Umfeld für viele KMU erreicht." Manuel Pinho, portugiesischer Wirtschaftsminister und Vertreter der amtierenden Ratspräsidentschaft, stellte die KMU-Politikagenda vor.
Dazu erklärt Jürgen Hinz, Präsident des europäischen Malerverbandes UNIEP und Mitglied der neuen Gruppe für Unternehmenspolitik (EPG):
"Ein wichtiges Ergebnis des Treffens ist die Einigung auf die grundsätzliche Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz. Damit eröffnen sich gerade für das Handwerk neue Chancen, etwa bei der Nutzung von Solarenergie oder der Wärmedämmung. Auf diesem Markt sind entsprechend qualifizierte Unternehmen schon heute gut vertreten. Problematisch ist im Hinblick auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld für KMU allerdings die nach wie vor fehlende schlüssige Strategie bei Mikro-Krediten: Kleinst-Kredite sind zwar generell eine gute Sache. Aber die vorgesehene Kredithöhe muss an die betrieblichen Erfordernisse in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten angepasst werden."


