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Umfrage zur Wirkung von Mindestlöhnen
- Betriebe können ihre Meinung einbringen -
Die Bundesregierung lässt die Wirkung der Mindestlöhne im Maler-Lackiererhandwerk untersuchen. Mit der Studie wurde das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) beauftragt. In diesen Tagen erhalten ca. 4000 Maler-Lackiererbetriebe einen offiziellen Fragebogen des IAW. Soweit Sie zu den Empfängern gehören, bitten wir Sie, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.
Wir haben uns für Mindestlöhne in der Branche entschieden, um faire Wettbewerbsbedingungen am Markt zu erreichen. Mindestlöhne schaffen als unterste Lohngrenze hierfür einen Ordnungsrahmen. Für Leiharbeitsverhältnisse gelten ebenso die Mindestlöhne. Mit der anstehenden Öffnung des Arbeitsmarktes für die EU-Beitrittsländer steigt die Bedeutung von Mindestlöhnen weiter. Der hohe Personalkostenanteil bei Malerarbeiten beeinflusst die Angebotspreise. Ohne Mindestlöhne wäre dem unfairen Wettbewerb „Tür und Tor“ geöffnet. Lohndumping, Illegale Praktiken könnten nicht eingedämmt werden. Mindestlöhne sind nicht ursächlich für die Erhöhung der Personalkosten. Weit überwiegend zahlen die Betriebe Löhne über dem Mindestlohnniveau. Steigende Personalkosten resultieren wesentlich aus erhöhten Lohnzusatzkosten. Der Vorwurf von Gegnern des Mindestlohnes, es handele sich um eine zu hohe Entlohnung, die die Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte verhindert, trifft für unsere Branche nicht zu.
Wie es mit den Mindestlöhnen weitergeht, interessiert nicht nur die Politik, sondern auch die Unternehmen unserer Branche. Nur durch eine hohe Teilnahme an der Befragung lassen sich verlässliche Informationen gewinnen. Bitte helfen Sie mit, dass die Sichtweise der Maler- und Lackiererbetriebe Eingang in künftige Entscheidungen der Bundesregierung findet.
Weitere Informationen zum Download finden Innungsbetriebe im Mitgliederbereich. Dazu müssen Sie sich über den Login anmelden.


