Die BFL im World Wide Web


Von:  Bundesverband - Torsten Schmidt / 08.12.2020 / 15:08 / 37 Tag(e)


Anfang Dezember hatte Paul Kehle, Präsident der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer (BFL) zur gemeinsamen Tagung geladen. Die Fachgruppenleiter der Landesinnungsverbände folgten seinem Aufruf und man traf sich kurzerhand im World Wide Web zur Video-Konferenz.


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Eine prall gefüllte Agenda bildete den Leitfaden für einen intensiven und fruchtbaren Austausch zu den Themen: fair claim - ein Dienstleistungsangebot für Innungsfachbetriebe, Berufsbild Fahrzeuglackierer, Mitgliedschaft der BFL in der IFL e.V., Restaurator im Handwerk und die Überarbeitung des Lackmerkblattes der BFL.

Zunächst aber berichteten die Teilnehmer über die aktuelle Situation in den Betrieben unter den eingeschränkten Bedingungen der anhaltenden Corona-Pandemie. Das Resümee: Zum Jahresende hat sich der Reparaturmarkt zu Gunsten der Werkstätten entwickelt. Unfallschäden wurden reguliert und auch sonstige Lackierarbeiten beauftragt, sodass es weniger Engpässe zu beklagen galt, als das noch zu Beginn der Corona-Pandemie Anfang des Jahres der Fall war. Ein Lichtblick in dieser doch so unüberschaubaren Zeit.

Die Fachgruppenleiter der Länder griffen abschließend einen Gedanken gemeinsam auf, der sie in Richtung „Start ins neue Jahr“ bereits vorausschauend planen lässt. Das Thema „Schließung der Betriebe zu Beginn des neuen Jahres, zum Schutz der Mitarbeiter und der Leistungsfähigkeit der Fachbetriebe“ wurde eingehend diskutiert.

In der Annahme, dass sich Familien im Teil-Lockdown über die Weihnachtszeit und die Silvestertage verstärkt treffen werden, stellten die BFL’er eine Schließung der eigenen Unternehmen „zwischen den Jahren“ zur Diskussion. So könne man vielleicht unbeschadet und virenfrei ins neue Jahr starten.

Das Risiko einer Infektion und darauffolgender Quarantäne im eigenen Unternehmen aufgrund der durch Bundesregierung und Länder gelockerten Situation wäre fatal. Die Fachgruppenleiter appellierten an ihre Kollegen, ebenfalls über solch eine Entscheidung nachzudenken. „Wir befinden uns 2020 in einer noch nie dagewesenen Situation, die uns auch ins neue Jahr begleiten wird.“ Letztendlich, so das Fazit, müsse dies natürlich jeder Unternehmer aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation für sich selbst entscheiden.

Nach dem letzten Tagesordnungspunkt beendete Paul Kehle das „Virtuelle Treffen“. Er begrüßte, dass die digitalen Medien es möglich machten, sich in regelmäßigen Abständen zu jeder Zeit und an jedem Ort ohne Reiseaufwand schnell und unkompliziert von Angesicht zu Angesicht auszutauschen.  „Das ersetzt nicht das zwischenmenschliche Miteinander vor Ort, aber es trägt dazu bei, dass wir uns in der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer jetzt in kürzeren Abständen beraten und austauschen können.“

Ein neuer Termin wurde bereits für den 27. Januar 2021 abgestimmt.


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